Die Zahl des Monats lautet 211: So viele Sitze kämen derzeit im Basisszenario der EU-Sitzprojektion auf EKR, PfE und ESN zusammen. Das ist weniger als in früheren Projektionen, aber immer noch deutlich mehr als bei der Europawahl 2024. Auch wenn der europaweite Rückgang von Rechtsaußen kein bloßes statistisches Rauschen mehr ist, bleibt das Ausgangsniveau hoch. Vor allem Deutschland bildet mit dem weiteren Aufstieg der AfD einen Sonderfall.
In der neuen Ausgabe von „Monitoring Europe – Wahlen und Zahlen“ sprechen Christoph Siekermann und Manuel Müller darüber, was die vorläufige Trendwende bei den Rehtsaußenparteien ausgelöst haben könnte und warum diese noch nicht unbedingt bedeutet, dass Europa zur politischen Mitte zurückkehrt.
Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf Ungarn, wo Péter Magyar und seine TISZA-Partei nach ihrem Wahlsieg weiter im Aufschwung liegen. Hat die EU hier einen neuen demokratischen Hoffnungsträger gewonnen, oder läuft sie Gefahr, Magyar zu schnell zu viel Vertrauen zu schenken? Außerdem geht es um neue Parteien in Bulgarien und Griechenland, um die Kategorie der „Sonstigen“ und um die Rolle der EVP bei der Mehrheitsbildung im Europäischen Parlament.

Die Podcastserie „Monitoring Europe – Wahlen und Zahlen“ ist eine Kooperation zwischen dem Europapodcast und dem Blog „Der (europäische) Föderalist“. Anhand von aktuellen Sitzprojektionen für das Europäische Parlament sprechen Christoph Siekermann, Manuel Knapp und Manuel Müller über die politische Stimmung in der EU.
„Monitoring Europe“ ist auch auf der Homepage des Europapodcast sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.
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