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25 September 2023

Call for Contributions: Sammelband zur Europawahl 2024

Von Michael Kaeding, Alex Hoppe und Manuel Müller

Wie betreibt man einen grenzüberschreitenden Wahlkampf? Wie wird in der Öffentlichkeit über die europäischen Spitzenkandidat:innen diskutiert? Welche Auswirkungen hat das europäische Wahlrecht auf die Sitzverteilung im Europäischen Parlament? Worin unterscheidet sich das Wahlverhalten verschiedener europäischer Bevölkerungsgruppen? Welche Wahlkampfthemen sind in der gesamten EU von Bedeutung? Und wie geht es mit der ewigen Großen Koalition im Europäischen Parlament in Zukunft weiter?

Sammelband in zwei Sprachversionen

Es werden Vorschläge erbeten für Beiträge zu einem Konzeptband, der unterschiedliche Aspekte der Europawahl 2024 analysiert und im Frühjahr 2025 bei Springer VS in zwei Sprachversionen (Englisch und Deutsch) erscheinen wird.

Der Sammelband wird von Univ.-Prof. Michael Kaeding und Dr. Alex Hoppe (Jean-Monnet-Lehrstuhl für Europäische Integration und Europapolitik der Universität Duisburg-Essen) sowie von Dr. Manuel Müller (Finnish Institute of International Affairs, Betreiber des Blogs „Der (europäische) Föderalist“) gemeinsam konzipiert und herausgegeben. Er schließt an „Die Europawahl 2014 – Spitzenkandidaten, Protestparteien, Nichtwähler“ und „Die Europawahl 2019 – Ringen um die Zukunft Europas“ (beide Springer VS) an und baut auf deren Erfahrungen auf.

Zeitnahe Analyse der Europawahl

Hauptziel ist eine zeitnahe Analyse verschiedener Facetten der Europawahl, zum Beispiel Wahlsysteme, Wahlkampagnen, die öffentliche Wahrnehmung der Wahl, die Rolle der europäischen Parteien, Determinanten der Wahlentscheidung sowie Konsequenzen des Wahlergebnisses für das Regieren auf europäischer Ebene nach der Wahl. Über Analysen der Europaforschung hinaus sind Perspektiven aus anderen (Sub-)Disziplinen, wie der Wahl-, Parteien-, Kommunikations- oder Regierungsforschung, ausdrücklich willkommen.

Besonders erwünscht sind die Beschäftigung mit gesamteuropäischen Themenkomplexen und die Analyse länderübergreifender Muster. Beiträge können beispielsweise

  • die europäische Ebene in den Blick nehmen oder
  • einen Vergleich mehrerer Länder oder Ländergruppen ausarbeiten oder
  • den Fokus auf Zusammenhänge im Mehrebenensystem legen.

Mögliche Themenfelder

Den Herausgebern schweben beispielsweise folgende Themenkomplexe und Fragestellungen vor, wobei Beiträge durchaus auch mehrere der aufgeführten Aspekte umfassen oder zusätzliche Aspekte beinhalten können:

Europäische und nationale Wahlsysteme

  • Analyse der unterschiedlichen nationalen Wahlsysteme, europäische Wahlrechtsreform
  • Repräsentation im Europäischen Parlament, Stimmanteil vs. Sitzanteil der Parteien
  • Wählerverhalten, Wahlbeteiligung, Wechselwähler:innen
  • Europawahlen als Second-Order-Elections

Europäische und nationale Parteien

  • Kandidaten- und Listenaufstellung, Auswahl der europaweiten Spitzenkandidaturen
  • Entstehung und Formulierung von Wahlprogrammen, programmatische Kohärenz der europäischen Parteien
  • Fraktions(um)bildungen im Europäischen Parlament
  • Verhältnis zwischen europäischen und nationalen Parteien
  • Europawahl 2024 aus Sicht einzelner europäischer Parteienfamilien (EVP, SPE etc.)

Europäische Öffentlichkeit

  • Gesamteuropäische Wahlkampfthemen (Klima/Energie, Wirtschaft, Migration, Krieg in der Ukraine, Erweiterungspolitik u.a.)
  • Wahlkampforganisation und -strategie im Mehrebenensystem
  • Wahlplakate, Fernsehspots und Webseiten der Kampagnen (nationale vs. europäische Inhalte)
  • Berichterstattung in der Presse, im Fernsehen, Rolle und Einfluss neuer Medien; TV-Debatten der Spitzenkandidat:innen

Regieren im politischen System der EU

  • Profile neuer Abgeordneter, Leadership-Strukturen, Fraktionsbildung und Ausschusswesen im Europäischen Parlament
  • Mehrheitsverhältnisse im neuen Europäischen Parlament (Zukunft der „informellen großen Koalition“, Polarisierung, „cordon sanitaire“)
  • Einfluss des Europäischen Parlaments auf die Wahl der Kommissionspräsident:in und die Zusammensetzung der Kommission
  • Demokratie- und Legitimitätsdefizit

Interesse?

Die Abstracts sollten kurz und präzise den angedachten Beitrag skizzieren und nicht länger als 300 Wörter sein. Die Abstracts sollten bis zum 1. Dezember 2023 bei den Herausgebern eingehen (Kontaktdaten unten).

Die finalen Beiträge für den Band sollten max. 25.000 Zeichen (ca. 8 Seiten) umfassen und in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden. Nach der Abgabe werden die Beiträge vom Verlag (im Rahmen eines Kooperationsvertrags mit DeepL) in die jeweils andere Sprache übersetzt. Anschließend lesen die Autor:innen die übersetzte Fassung Korrektur und können sie überarbeiten. (Für Autor:innen, die eine der Sprachen nicht beherrschen, übernehmen die Herausgeber die Korrekturschleife).

Geplant ist zudem am 11. Oktober 2024 eine eintägige Autorenkonferenz an der Universität Duisburg-Essen, bei der die Autor:innen die Ergebnisse ihrer Beiträge zur Diskussion stellen und Anregungen für Überarbeitungen mitnehmen.

Die Zeitplanung für das Buchprojekt gestaltet sich wie folgt:

Frist für Einreichen der Beitragsvorschläge 1. Dezember 2023
Rückmeldung der Herausgeber 1. Februar 2024
Abgabe einer ersten Komplettversion der Kapitel
mit anschließendem Feedback der Herausgeber
1. September 2024
Autorenkonferenz 11. Oktober 2024
Abgabe der finalen Kapitel 1. November 2024
Übersetzung durch Springer VS,
Kontrolle der Übersetzung durch die Autor:innen
Winter/Frühjahr 2024
Veröffentlichung Frühjahr/Sommer 2025

Nachfragen zur inhaltlichen Konzeption und zum formalen Ablauf der Bucherstellung beantwortet Ihnen gerne Dr. Alex Hoppe (alexander.hoppe <at> uni-due.de).

Wie freuen uns auf Ihre Einreichungen!

Bitte schicken Sie Ihre Abstracts an:

michael.kaeding <at> uni-due.de
alexander.hoppe <at> uni-due.de
manuel.mueller <at> foederalist.eu


Bild: Manuel Müller auf Grundlage des Deckblatts des Vorgänger-Sammelbands zur Europawahl 2019.

Call for Contributions: The 2024 European Parliament Elections

By Michael Kaeding, Alex Hoppe and Manuel Müller

What is it like to run a transnational election campaign? How does the public perceive the European lead candidates? How does the European electoral system affect the distribution of seats in the European Parliament? Which electoral issues are important across the entire EU? What differences can be seen in the voting behaviour of different social groups? And what future is there for the European Parliament’s eternal grand coalition?

Edited volume

We invite proposals for contributions to an edited volume analysing various aspects of the 2024 European Parliament elections, to be published by Springer VS in spring 2025 in two language versions (English and German).

The volume is jointly edited by Prof. Michael Kaeding and Dr. Alex Hoppe (Jean Monnet Chair for European Integration and European Politics at the University of Duisburg-Essen) and Dr. Manuel Müller (Finnish Institute of International Affairs, editor of the blog “Der (europäische) Föderalist”). It is a follow-up to the German-language volumes “Die Europawahl 2014 – Spitzenkandidaten, Protestparteien, Nichtwähler” and “Die Europawahl 2019 – Ringen um die Zukunft Europas” (both Springer VS) and builds on their experience.

Timely analysis of the European elections

The main objective is the timely analysis of different facets of the European elections, such as electoral systems, electoral campaigns, public perception of the election, the role of European parties, determinants of voting behaviour, or the consequences of the electoral results for European governance. In addition to analyses from European studies, perspectives from other (sub)disciplines and research areas – such as election, party, communication or governance research – are explicitly welcome.

We particularly encourage contributions that study EU-wide issues and/or transnational patterns. For example, contributions may:

  • focus on the European level, or
  • compare several member states or groups of member states, or
  • focus on interrelationships in the multi-level system.

Exemplary topics

See below exemplary topics and questions to be analysed. Contributions may well cover several of the aspects listed or include additional aspects:

European and national electoral systems

  • Analysis of the different national electoral systems, reform of the European electoral law
  • Representation in the European Parliament, vote share vs. seat share of the parties
  • Voting behaviour, turnout, swing voters
  • European elections as second-order elections

European and national parties

  • Nomination of candidates and electoral lists, selection of the European lead candidates
  • Development and formulation of electoral programmes, programmatic coherence of European parties
  • (Re-)Formation of political groups in the European Parliament
  • Relationship between European and national parties
  • 2024 European Election from the perspective of individual European party families (EPP, PES etc.)

European public sphere

  • Pan-European campaign issues (climate/energy, economy, migration, war in Ukraine, enlargement policy, etc.)
  • Campaign organisation and strategy in the multilevel system
  • Election posters, TV spots, campaigns websites (national vs. European content)
  • Press and TV coverage, role and influence of new media; lead candidate debates

Governance in the political system of the EU

  • Profiles of new MEPs, leadership structures, formation of political groups and committees in the European Parliament
  • Majorities in the new European Parliament (future of the “informal grand coalition”, polarisation, “cordon sanitaire”)
  • Influence of the European Parliament on the election of the Commission President and the composition of the Commission
  • Democratic and legitimacy deficit

Interested?

Abstracts should briefly and concisely outline the proposed contribution and should not exceed 300 words. Abstracts should be sent to the editors by 1 December 2023 (contact details below).

The final contributions to the volume should not exceed 25,000 characters (approx. 8 pages) and can be written in German or English. After submission, the publisher will translate the contributions into the other language within the framework of a cooperation agreement with DeepL. The authors will then proofread and revise the translated version. (For authors who do not speak one of the languages, the editors will take care of the proofreading.)

A one-day authors’ conference is planned for 11 October 2024 at the University of Duisburg-Essen. At the conference, the authors will have the opportunity to present their contributions for discussion and receive feedback and suggestions by their fellows.

The timeline for the book project is as follows:

Submission of proposals 1 December 2023
Decision of the editors 1 February 2024
Submission of a first complete version of the contributions,
with subsequent feedback from the editors
1 September 2024
Authors’ conference 11 October 2024
Submission of the final version of the contributions 1 November 2024
Translation by Springer VS,
revision of the translated version by the authors
winter/spring 2025
Publication spring/summer 2025

For any questions about the conception and editing process of the volume, please don’t hesitate to contact Dr. Alex Hoppe (alexander.hoppe <at> uni-due.de).

We are looking forward to receiving your submissions!

Please send your abstracts to:

michael.kaeding <at> uni-due.de
alexander.hoppe <at> uni-due.de
manuel.mueller <at> foederalist.eu


Picture: Manuel Müller, based on the cover of the previous volume on the 2019 election.

10 November 2022

Call for Papers: Überstaatliches Regieren zwischen Diplomatie und Demokratie – aktuelle Debatten um die Reform der EU

Verkehrsschild Alle Richtungen
Wie weiter mit der EU? Regierungsforschung.de und Der (europäische) Föderalist suchen Beiträge, die aktuelle Reformdebatten beleuchten.

Politik und Regierungen stehen nicht nur auf nationaler, sondern auch auf europäischer Ebene vor der Herausforderung, Vielfachkrisen wie der Covid-19-Pandemie, den Folgen des Klimawandels, der Energie- und Gas(preis)krise und dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zu begegnen. Durch diese und weitere Ereignisse erhalten alte Debatten wie die der EU-Erweiterung eine neue Aktualität und Dringlichkeit und werden neue Debatten zu u.a. institutionellen Transformationen aufgeworfen. Die Konferenz zur Zukunft Europas, die 2021/22 tagte, legte umfassende institutionelle Reformideen vor, doch zur Umsetzung ihrer Vorschläge wäre ein Konvent nötig, der von zahlreichen Mitgliedstaaten abgelehnt wird. Gleichzeitig steht die EU auch intern unter wachsendem Druck: Die Rechtsstaatskrise in Ungarn und Polen gefährdet die Einheit der europäischen Rechtsgemeinschaft; seit Jahren diskutierte Änderungen des Europawahlrechts kommen nur stockend voran; auch die Rolle Deutschlands und Frankreichs als „Motor der Integration“ steht zunehmend in Frage.

Derzeit finden also viele Debatten zur Zukunft des europäischen Regierungssystems parallel statt. Die EU sucht eine neue Balance – zwischen Vertiefung und Erweiterung, zwischen Einheit und Differenzierung, zwischen kleinen und großen Mitgliedstaaten, zwischen Handlungsfähigkeit und Konsens, zwischen supranationalen Parteien und nationalen Regierungen, zwischen nationaler Souveränität und gemeinsamem Recht u.v.m.

Der Schwerpunkt „Überstaatliches Regieren zwischen Diplomatie und Demokratie“ soll diese und andere aktuelle Debatten um institutionelle Reformen der EU und die Zukunft der Governance in Europa beleuchten. Gesucht werden Kurzanalysen und Essays. Die Beiträge des Schwerpunkts erscheinen gleichzeitig auf regierungsforschung.de und dem Blog „Der (europäische) Föderalist“. Der Schwerpunkt startet im Winter 2022/23.

Beitragsformate und -umfang

Kurzanalysen und Essays: 4-6 Seiten Text (ohne Literaturverzeichnis).

Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Englischsprachige Beiträge werden von uns ins Deutsche übersetzt und erscheinen auf dem Blog „Der (europäische) Föderalist“ in beiden Sprachversionen, auf regierungsforschung.de in der deutschen Fassung.

Einreichung von Beitragsvorschlägen

Beitragsvorschläge sind als aussagekräftige Abstracts bzw. Beitragsskizzen von max. einer halben Seite einzureichen. Abgabetermin für die Einreichung der Abstracts bzw. Skizzen ist der 30. November 2022. Bitte senden Sie diese als Word-Datei (*.docx) an die Redaktion von regierungsforschung.de, z.Hd. Julia Rakers, E-Mail: julia.rakers@uni-due.de. Besonders freuen wir uns über Beitragsvorschläge von Nachwuchswissenschaftler:innen und Studierenden.

Auswahl der Beiträge

Als Kriterien für die Auswahl der Beiträge auf Basis der Abstracts bzw. Beitragsskizzen gelten insbesondere die inhaltliche Passung zum Schwerpunktthema, die Relevanz für die wissenschaftliche Regierungsforschung und die politische Praxis und die Aktualität des Beitragsthemas, Stringenz und Prägnanz der Darstellung und die Originalität der Idee. Die Redaktion behält sich zudem vor, bei der Auswahl der Beiträge auch die Gesamtkonzeption und inhaltliche Ausgewogenheit des Schwerpunktes zu berücksichtigen.

Die Ergebnisse des Auswahlverfahrens werden bis spätestens zum 15. Dezember 2022 bekannt gegeben. Zur konkreten zeitlichen Übermittlung der Beiträge werden, abhängig vom thematischen Schwerpunkt des Beitrags, individuelle Absprachen mit den jeweiligen Autor:innen getroffen.

Über uns

Regierungsforschung.de ist das wissenschaftliche Online-Journal der NRW School of Governance am Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen in Duisburg. Mit monatlichen Zugriffszahlen von mehr als 15.000 Besuchen haben die Beiträge eine hohe Sichtbarkeit sowohl innerhalb der wissenschaftlichen Community als auch in Kreisen der Politik.

Logo Regierungsforschung

Das Blog „Der (europäische) Föderalist“ wird von Dr. Manuel Müller, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für europäische Integration der Universität Duisburg-Essen, betrieben. Ausgehend von tagesaktuellen Debatten analysiert es Aspekte der europäischen Verfassungspolitik und der supranationalen Demokratie. Es wird monatlich ebenfalls über 15.000 Mal aufgerufen und erreicht sowohl ein wissenschaftliches als auch ein politisches Publikum.

Logo Der (europäische) Föderalist

Diesen Call for Papers gibt es hier auch im PDF-Format.


Bild: Manuel Müller [alle Rechte vorbehalten].

Call for Papers: Supranational governance between diplomacy and democracy – current debates on EU reform

Traffic sign “Alle Richtungen” (“All directions”)
What next for the EU? Regierungsforschung.de and Der (europäische) Föderalist are looking for contributions that shed light on current reform debates.

Multiple crises like the pandemic, the consequences of global warming, and the Russian aggression against Ukraine are posing challenges not only to national governments, but also to the European Union. These and other transformation processes are giving fresh relevance and urgency to old questions like EU enlargement and raising new debates about the EU’s democratic structures. The 2021/22 Conference on the Future of Europe put forward comprehensive institutional reform proposals, but implementing them would require a Convention that many member states oppose. At the same time, the EU is also under growing internal pressure: the rule-of-law crisis in Hungary and Poland threatens the unity of the European legal community; changes to the European electoral law that have been discussed for years are being slowed down in the Council; and even the role of Germany and France as the “engine of integration” is increasingly called in question.

Currently, many debates on the future of the European governance system are taking place at the same time. The EU is seeking a new balance – between deepening and widening, between unity and differentiation, between small and large member states, between capacity to act and consensus requirements, between supranational parties and national governments, between national sovereignty and a common law.

The thematic series “Supranational governance between diplomacy and democracy” aims to shed light on these and other ongoing debates on EU institutional reforms and the future of European governance. The contributions will appear simultaneously on regierungsforschung.de and “Der (europäische) Föderalist”. The series will start in winter 2022/23.

Article format and length

Short analyses and essays: 4-6 pages of text (without bibliography).

Contributions can be written in German or English. English contributions will be translated into German by us and will appear in both languages on the blog “Der (europäische) Föderalist” and in the German version on regierungsforschung.de.

Submission of proposals

To propose a contribution, please submit a meaningful abstract or outline of no more than half a page until 30 November 2022. The outline should be sent as a word file (*.docx) to Julia Rakers from the editorial desk of regierungsforschung.de (e-mail: julia.rakers@uni-due.de). We particularly welcome proposals from young researchers and students.

Proposal selection

Proposals are selected based on the abstracts or outlines considering, in particular, their thematic fit to the series’ main topic, their relevance for academic research and political practice, their topicality, stringency and conciseness, and the originality of their idea. The editors reserve the right to consider the overall concept and balance of content of the thematic series when selecting contributions.

Selection results will be communicated by 15 December 2022 at the latest. Individual arrangements will then be made with the respective authors regarding the deadline for the submission of the contributions.

About us

Regierungsforschung.de is the academic online journal of the NRW School of Governance at the Institute of Political Science of the University of Duisburg-Essen. With monthly access figures of more than 15,000 visits, the articles have a high visibility both within the academic community and in policy circles.

Logo Regierungsforschung

The blog “Der (europäische) Föderalist” is run by Manuel Müller, postdoctoral researcher in European integration at the University of Duisburg-Essen. Based on current debates, it analyses aspects of European constitutional policy and supranational democracy. It is also accessed over 15,000 times a month and reaches both an academic and a political audience.

Logo Der (europäische) Föderalist

Picture: Manuel Müller [all rights reserved].

16 Oktober 2018

Die Europawahl 2019: Call for Papers

Wie betreibt man einen grenzüberschreitenden Wahlkampf? Wie wird in der Öffentlichkeit über die Spitzenkandidaten diskutiert? Welche Auswirkungen hat das europäische Wahlrecht auf die Sitzverteilung im Europäischen Parlament? Worin unterscheidet sich das Wahlverhalten verschiedener europäischer Bevölkerungsgruppen? Was macht der Aufstieg der Rechtspopulisten mit dem europäischen Parteiensystem? Und welche Mehrheiten sind im Europäischen Parlament künftig überhaupt noch möglich?

Zusammen mit Prof. Michael Kaeding und Julia Schmälter von der Universität Duisburg-Essen gebe ich einen politikwissenschaftlichen Sammelband heraus, in dem diese und andere Fragen zur Europawahl 2019 analysiert werden sollen. Der Band wird im Frühjahr 2020 erscheinen, die Beiträge sollen bis zu acht Seiten umfassen und können in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein.

Wer Interesse hat, sich daran zu beteiligen, ist herzlich eingeladen, bis zum 1. Dezember 2018 einen Beitragsvorschlag einzureichen. Der Call for Papers mit allen Informationen und Kontaktdaten ist hier zu finden.

Bild: Eigene Grafik auf Grundlage des Deckblatts des Vorgänger-Sammelbands zur Europawahl 2014.