Posts mit dem Label Podcast werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Podcast werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

21 Oktober 2026

Podcast EU to go – Frankreich wählt: Verändert sich Europa?

In der neuen Folge von EU to go spricht Thu Nguyen mit Yann Wernert, Senior Policy Fellow für Deutsch-Französische Beziehungen, über die bevorstehenden Wahlen in Frankreich 2027 und ihre möglichen Folgen für die Europäische Union.

Im kommenden Frühjahr stehen in Frankreich richtungsweisende Wahlen an, es geht um die Präsidentschaft und noch viel mehr. Die Ergebnisse könnten nicht nur die politische Zukunft Frankreichs, sondern auch die Kräfteverhältnisse in der Europäischen Union entscheidend verändern. Die rechtsextreme Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen liegt derzeit in den Umfragen vorn.

Wie würde sich Europa verändern, wenn sie in Frankreich gewinnt? Was stünde für Europa auf dem Spiel? Welche Pläne verfolgen Le Pen und ihre Partei? Wer tritt sonst noch an, und was passiert eigentlich, wenn die Nationalversammlung sich gegen sie stellt?

In der Podcastserie „EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ präsentiert das Jacques Delors Centre kompakte Hintergründe zur Europapolitik. Einmal im Monat analysieren Moderatorin Thu Nguyen und ihre Gäste in 20 bis 30 Minuten ein aktuelles Thema.

„EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ erscheint hier im Rahmen einer Kooperation mit dem Jacques Delors Centre. Er ist auch auf der Homepage des Jacques Delors Centre selbst sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

25 September 2026

Podcast EU to go – Ceuta: Europäische Solidarität an ihren Grenzen

In der neuen Folge von EU to go diskutiert Thu Nguyen mit der Migrationsforscherin Judith Kohlenberger über die Ereignisse in Ceuta, das Gemeinsame Europäische Asylsystem und die Frage, wie die Europäische Union Migration besser steuern kann.

Ende Juli 2026 erreichen Zehntausende Menschen die spanische Exklave Ceuta. Die Bilder lösen europaweit heftige politische Debatten aus. Viele EU-Regierungschef:innen sprechen von einem gefährlichen Ansturm auf Europas Grenzen und fordern von Brüssel mehr Härte in der Migrationspolitik. Dabei gelten die Ereignisse in Ceuta zugleich als erster großer Stresstest für das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS).

Wie praxistauglich sind die neuen EU-Asylregeln? Hat sich die versprochene europäische Solidarität in der Krise bewährt? Was bedeutet die Migrationspanik für den Zusammenhalt der EU?

In der Podcastserie „EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ präsentiert das Jacques Delors Centre kompakte Hintergründe zur Europapolitik. Einmal im Monat analysieren Moderatorin Thu Nguyen und ihre Gäste in 20 bis 30 Minuten ein aktuelles Thema.

„EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ erscheint hier im Rahmen einer Kooperation mit dem Jacques Delors Centre. Er ist auch auf der Homepage des Jacques Delors Centre selbst sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

24 August 2026

Monitoring Europe – Wahlen und Zahlen: Was bedeuten Dürre, Waldbrände und Ceuta für das Wahlverhalten der Europäer:innen?

Dürre, Waldbrände und eine neue Migrationskrise: Der Sommer 2026 hat Europa mit gleich mehreren politischen Herausforderungen konfrontiert. Doch schlagen sich solche Ereignisse auch in der politischen Stimmung nieder?

In der neuen Ausgabe von „Monitoring Europe – Wahlen und Zahlen“ blicken Christoph Siekermann und Manuel Müller auf die neuesten Entwicklungen in der Sitzprojektion für das Europäische Parlament. Dabei zeigt sich ein bemerkenswertes Bild: Während die politische Mitte weiter an Sitzen verliert und sich die Rechtsaußenfraktionen nach ihrem Rückgang in der ersten Jahreshälfte wieder stabilisieren, bleiben die Grünen trotz des extremen Hitzesommers nahezu unverändert. Die sichtbaren Folgen des Klimawandels scheinen ihnen bislang keinen zusätzlichen politischen Rückenwind zu verschaffen.

Trotzdem könnte die Bedeutung der Grünen/EFA (unsere Fraktion des Monats) in Zukunft wachsen. Denn mit nur noch 361 Sitzen (unsere Zahl des Monats) kommen EVP, S&D und Renew Europe in der Projektion gemeinsam gerade einmal auf die Hälfte des Europäischen Parlaments. Die klassische pro-europäische Mehrheit wird damit zunehmend fragil. Die Frage nach möglichen neuen Allianzen stellt sich immer dringlicher.

Unser Land des Monats ist Spanien: Die Ereignisse rund um die spanische Exklave Ceuta haben die europäische Migrationsdebatte neu entfacht und gezeigt, wie schnell sich politische Fronten verschieben können. Was bedeutet es für die europäische Parteienlandschaft, wenn Parteien der politischen Mitte zunehmend Themen und Positionen der politischen Rechten übernehmen?

Die Podcastserie „Monitoring Europe – Wahlen und Zahlen“ ist eine Kooperation zwischen dem Europapodcast und dem Blog „Der (europäische) Föderalist“. Anhand von aktuellen Sitzprojektionen für das Europäische Parlament sprechen Christoph Siekermann, Manuel Knapp und Manuel Müller über die politische Stimmung in der EU.

„Monitoring Europe“ ist auch auf der Homepage des Europapodcast sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

03 Juli 2026

Monitoring Europe: Warum Europas Rechte schwächelt und trotzdem gefährlich stark bleibt

Die Zahl des Monats lautet 211: So viele Sitze kämen derzeit im Basisszenario der EU-Sitzprojektion auf EKR, PfE und ESN zusammen. Das ist weniger als in früheren Projektionen, aber immer noch deutlich mehr als bei der Europawahl 2024. Auch wenn der europaweite Rückgang von Rechtsaußen kein bloßes statistisches Rauschen mehr ist, bleibt das Ausgangsniveau hoch. Vor allem Deutschland bildet mit dem weiteren Aufstieg der AfD einen Sonderfall.

In der neuen Ausgabe von „Monitoring Europe – Wahlen und Zahlen“ sprechen Christoph Siekermann und Manuel Müller darüber, was die vorläufige Trendwende bei den Rehtsaußenparteien ausgelöst haben könnte und warum diese noch nicht unbedingt bedeutet, dass Europa zur politischen Mitte zurückkehrt.

Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf Ungarn, wo Péter Magyar und seine TISZA-Partei nach ihrem Wahlsieg weiter im Aufschwung liegen. Hat die EU hier einen neuen demokratischen Hoffnungsträger gewonnen, oder läuft sie Gefahr, Magyar zu schnell zu viel Vertrauen zu schenken? Außerdem geht es um neue Parteien in Bulgarien und Griechenland, um die Kategorie der „Sonstigen“ und um die Rolle der EVP bei der Mehrheitsbildung im Europäischen Parlament.

Die Podcastserie „Monitoring Europe – Wahlen und Zahlen“ ist eine Kooperation zwischen dem Europapodcast und dem Blog „Der (europäische) Föderalist“. Anhand von aktuellen Sitzprojektionen für das Europäische Parlament sprechen Christoph Siekermann, Manuel Knapp und Manuel Müller über die politische Stimmung in der EU.

„Monitoring Europe“ ist auch auf der Homepage des Europapodcast sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

29 Juni 2026

EU to go – China-Schock 2.0: Wie sich die EU behaupten kann

In der neuen Folge von EU to go diskutiert Thu Nguyen mit Nils Redeker und Jannik Jansen über den sogenannten „China-Schock 2.0“ und die Frage, wie Europa auf Chinas wachsende industrielle Dominanz reagieren sollte.

Während der erste China-Schock vor allem einfache Konsumgüter betraf, steht heute der Kern der europäischen Industrie auf dem Spiel, und das in zweierlei Hinsicht: Traditionelle Schlüsselbranchen wie Automobil und Maschinenbau geraten unter Druck, während europäische Hersteller bei Zukunftstechnologien wie Batterien oder Solarmodulen längst weit hinterherhängen. Chinesische Unternehmen dominieren nicht nur auf dem heimischen Markt, sondern gewinnen zunehmend auch in Europa und auf Drittmärkten Marktanteile – unterstützt durch eine langfristige Industriestrategie, umfangreiche Subventionen und enorme Produktionskapazitäten.

Wie groß ist die Herausforderung für Europas Wirtschaft tatsächlich? Welche Rolle spielen Chinas Exportüberschüsse für die aktuelle Krise der deutschen Industrie? Und wie sollte die EU reagieren – mit Zöllen, neuen Schutzinstrumenten oder strengeren Regeln für chinesische Investitionen in Europa?

In der Podcastserie „EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ präsentiert das Jacques Delors Centre kompakte Hintergründe zur Europapolitik. Einmal im Monat analysieren Moderatorin Thu Nguyen und ihre Gäste in 20 bis 30 Minuten ein aktuelles Thema.

„EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ erscheint hier im Rahmen einer Kooperation mit dem Jacques Delors Centre. Er ist auch auf der Homepage des Jacques Delors Centre selbst sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

04 Mai 2026

EU to go – EU Inc.: Gamechanger für Europas Startups?

In der Podcastserie „EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ präsentiert das Jacques Delors Centre kompakte Hintergründe zur Europapolitik. Einmal im Monat analysieren Moderatorin Thu Nguyen und ihre Gäste in 20 bis 30 Minuten ein aktuelles Thema.

„EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ erscheint hier im Rahmen einer Kooperation mit dem Jacques Delors Centre. Er ist auch auf der Homepage des Jacques Delors Centre selbst sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

Wer als junges Unternehmen in Europa heute über nationale Grenzen hinaus wachsen will, stößt schnell auf einen Flickenteppich aus unterschiedlichen Unternehmensrechten, bürokratischen Hürden und hohen Kosten. Das bremst Expansion, schreckt internationale Investor:innen ab und trägt dazu bei, dass Risikokapital meist im nationalen Rahmen bleibt.

Genau darauf zielt EU Inc. ab: mit einer digitalen Gründung in 48 Stunden, europaweit einheitlichen Regeln und als ein sogenanntes 28. Regime – also eine freiwillige, EU-weite Rechtsform. Doch hält der Vorschlag, was er verspricht? Wo liegen seine Stärken und Schwächen, etwa bei den Mitbestimmungsrechten für Angestellte oder dem Rückgriff auf nationales Recht? Und wie fügt sich EU Inc. in die größeren Bemühungen ein, Europas Startup- und Scaleup-Ökosystem zu stärken, etwa durch den neuen Scaleup Europe Fund?

In der neuen Folge von EU to go diskutiert Thu Nguyen mit Marlene Schörner, Policy Fellow für EU-Finanzmärkte am Jacques Delors Centre, über den Vorschlag der EU-Kommission.

29 April 2026

Monitoring Europe – Wahlen und Zahlen: Ein neuer Podcast zur politischen Stimmung in der EU

Die Podcastserie „Monitoring Europe – Wahlen und Zahlen“ ist eine Kooperation zwischen dem Europapodcast und dem Blog „Der (europäische) Föderalist“. Anhand von aktuellen Sitzprojektionen für das Europäische Parlament sprechen Christoph Siekermann, Manuel Knapp und Manuel Müller über die politische Stimmung in der EU.

„Monitoring Europe“ ist auch auf der Homepage des Europapodcast sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

Seit 2014 erscheinen auf diesem Blog alle acht Wochen Sitzprojektionen für das Europäische Parlament und Analysen, wie sich die Parteienlandschaft in der Europäischen Union entwickelt. Künftig gibt es dazu auch eine Audio-Erweiterung: In der neuen Sendung „Monitoring Europe – Wahlen und Zahlen“ spreche ich mit den Hosts des Europapodcasts, Manuel Knapp und Christoph Siekermann, über die Ergebnisse der letzten Projektion, die jüngsten Wahlen in EU-Mitgliedstaaten und andere Ereignisse, die sich auf die politische Stimmung in Europa niederschlagen.

Die Sendung verbindet fundierte Datenanalyse mit politischer Einordnung. Sie macht sichtbar, welche Dynamiken sich in den Mitgliedstaaten abzeichnen, welche Lager im Europäischen Parlament zulegen oder verlieren und welche Folgen das für zentrale europäische Debatten haben kann. Dabei greifen wir die Artikel auf dem Blog auf, tauchen darüber hinaus aber auch noch tiefer in einzelne Aspekte ein. Die einzelnen Folgen der Sendung sollen im Zweimonatsrhythmus immer in der Woche nach der Sitzprojektion erscheinen.

In der ersten Folge sprechen wir darüber, wie und warum die Sitzprojektion überhaupt entsteht, und nehmen dann die Ausgabe von letzter Woche in den Blick.

13 April 2026

EU to go – Made in Europe: Rettungsanker für die Industrie?

In der Podcastserie „EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ präsentiert das Jacques Delors Centre kompakte Hintergründe zur Europapolitik. Einmal im Monat analysieren Moderatorin Thu Nguyen und ihre Gäste in 20 bis 30 Minuten ein aktuelles Thema.

„EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ erscheint hier im Rahmen einer Kooperation mit dem Jacques Delors Centre. Er ist auch auf der Homepage des Jacques Delors Centre selbst sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

In der neuen Folge von EU to go sprechen Thu Nguyen und Philipp Jäger über den Zustand der europäischen Industrie – und darüber, ob der neue Vorschlag der EU‑Kommission, der Industrial Accelerator Act (IAA), tatsächlich Antworten auf ihre tiefgreifenden Schwierigkeiten liefert.

Europas Industrie steht unter massivem Druck: Hohe Energiepreise, ein zunehmend fragmentierter Welthandel und der „zweite China‑Schock“ setzen besonders Branchen wie Automobil, Chemie, Stahl und Maschinenbau zu. Arbeitsplätze gehen verloren, Investitionen bleiben aus und zugleich wächst der politische Anspruch, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz miteinander zu verbinden.

Der IAA soll hier ansetzen: mit Planungsbeschleunigung, neuen Buy‑European- und Low‑Carbon-Klauseln sowie strengeren Bedingungen für ausländische Investitionen. Doch wie groß ist der tatsächliche Paradigmenwechsel? Welche Branchen profitieren wirklich und wo bleibt die Wirkung begrenzt? Und wie passt das alles zu den aktuellen Debatten über Bürokratieabbau und die Zukunft des EU‑Emissionshandels?

09 Februar 2026

EU to go – Zwischen Krise und Kurswechsel: Die EU 2026

In der Podcastserie „EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ präsentiert das Jacques Delors Centre kompakte Hintergründe zur Europapolitik. Einmal im Monat analysieren Moderatorin Thu Nguyen und ihre Gäste in 20 bis 30 Minuten ein aktuelles Thema.

„EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ erscheint hier im Rahmen einer Kooperation mit dem Jacques Delors Centre. Er ist auch auf der Homepage des Jacques Delors Centre selbst sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

Die ersten Wochen haben gezeigt, wie fragil Europas geopolitisches Umfeld geworden ist: neue handels- und sicherheitspolitische Spannungen mit den USA, Russlands fortgesetzter Krieg gegen die Ukraine und eine Verschärfung der Rivalität mit China. Alte Gewissheiten tragen nicht mehr. Europa muss wirtschaftlich wie sicherheitspolitisch eigenständiger handeln, doch wie handlungsfähig ist die EU tatsächlich?

In dieser Folge analysieren die beiden Co-Direktor:innen des Jacques Delors Centre, Thu Nguyen und Nils Redeker, welche Lehren sich aus dem Jahresauftakt ziehen lassen: flexiblere Koalitionen unter den Mitgliedstaaten, neue Mehrheiten im Europäischen Parlament und eine Verschiebung im institutionellen Gleichgewicht. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie eng wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit inzwischen miteinander verknüpft sind und ob 2026 für die EU zum Jahr der strategischen Souveränität oder zur nächsten Zerreißprobe wird.

16 Januar 2026

EU to go – Zwischen Abhängigkeit und Resilienz: Europa im Rohstoffdilemma

In der Podcastserie „EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ präsentiert das Jacques Delors Centre kompakte Hintergründe zur Europapolitik. Einmal im Monat analysieren Moderatorin Thu Nguyen und ihre Gäste in 20 bis 30 Minuten ein aktuelles Thema.

„EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ erscheint hier im Rahmen einer Kooperation mit dem Jacques Delors Centre. Er ist auch auf der Homepage des Jacques Delors Centre selbst sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

Kritische Rohstoffe stehen zunehmend im Zentrum europäischer Wirtschafts- und Sicherheitspolitik. Seltene Erden, Lithium, Graphit oder Nickel entscheiden darüber, ob Batterien gebaut, Windräder betrieben oder Verteidigungssysteme einsatzfähig bleiben. Doch entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist Europa stark abhängig – vor allem von China, das zentrale Verarbeitungsschritte und Schlüsseltechnologien dominiert.

In dieser Folge von EU to go spricht Thu Nguyen mit Arthur Leichthammer, Policy Fellow und Experte für Geoökonomie, über Europas strategische Verwundbarkeit im Rohstoffbereich. Ausgangspunkt ist die geopolitische Zuspitzung rund um Chinas jüngste Exportkontrollen – und die wachsende Erkenntnis, dass wirtschaftliche Abhängigkeiten längst als politisches Machtinstrument genutzt werden.

Gemeinsam analysieren sie, wo Europas größte Schwachstellen liegen, warum die Weiterverarbeitung der eigentliche Engpass ist und weshalb der Critical Raw Materials Act bislang hinter seinen Ambitionen zurückbleibt. Im Fokus steht zudem die neue EU-Initiative ReSourceEU: Kann sie den Schritt von Zielrhetorik zur praktischen Umsetzung schaffen? Reichen Koordination und De-Risking aus, um Investitionen in Verarbeitung, Recycling und resilientere Lieferketten auszulösen?

Die Folge beleuchtet außerdem den globalen Wettbewerb mit den USA und China, die Rolle Afrikas als strategischer Partner – und die sicherheitspolitischen Folgen für Europas Verteidigungsfähigkeit. Klar wird: Europas Rohstoffabhängigkeit ist kein langfristiges Zukunftsrisiko, sondern eine akute strategische Herausforderung.

19 November 2025

EU to go – Wege aus der Krise: Wie die europäische Autoindustrie gerettet werden kann

In der Podcastserie „EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ präsentiert das Jacques Delors Centre kompakte Hintergründe zur Europapolitik. Einmal im Monat analysieren Moderatorin Thu Nguyen und ihre Gäste in 20 bis 30 Minuten ein aktuelles Thema.

„EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ erscheint hier im Rahmen einer Kooperation mit dem Jacques Delors Centre. Er ist auch auf der Homepage des Jacques Delors Centre selbst sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

13.000 Stellen bei Bosch, 35.000 bei VW, 7.600 bei ZF Friedrichshafen – die Schlagzeilen der letzten Wochen zeigen: Die Automobilbranche steht unter massivem Druck. Während chinesische Hersteller mit staatlicher Unterstützung den Weltmarkt erobern und die USA unter Donald Trump neue Zölle verhängen, ringt Europa um eine gemeinsame Strategie.

Wie konnte es so weit kommen? Warum hat die deutsche Industrie die E-Mobilität verschlafen? Und was müsste eine europäische Antwort auf die geopolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen sein?

In dieser Folge von EU to go spricht Thu Nguyen mit Sander Tordoir, Chefökonom am Centre for European Reform, und Nils Redeker, kommissarischer Co-Direktor des Jacques Delors Centre, über die Zukunft der europäischen Autoindustrie, die Rolle des Binnenmarkts und die Frage, ob eine „Buy European“-Strategie der richtige Weg aus der Krise sein könnte.

Eine Folge über industriepolitische Chancen, geopolitische Realitäten und die Frage, ob Europa den Mut zur gemeinsamen Antwort findet.

27 Oktober 2025

EU to go: Abschied aus Berlin – eine Seele für Europa?

In der Podcastserie „EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ präsentiert das Jacques Delors Centre kompakte Hintergründe zur Europapolitik. Einmal im Monat analysieren Moderatorin Thu Nguyen und ihre Gäste in 20 bis 30 Minuten ein aktuelles Thema.

„EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ erscheint hier im Rahmen einer Kooperation mit dem Jacques Delors Centre. Er ist auch auf der Homepage des Jacques Delors Centre selbst sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

„Europa braucht eine Seele“ – mit diesem berühmten Zitat von Jacques Delors eröffnete Ursula von der Leyen kürzlich das 75. akademische Jahr des College of Europe. Ein starker Satz, der gerade in Zeiten geopolitischer Krisen und innerer Zweifel kaum aktueller sein könnte.

In dieser Folge von EU to go spricht Thu Nguyen mit Johannes Lindner, der nach drei intensiven Jahren als Co-Direktor das Jacques Delors Centre verlässt und zur EZB zurückkehrt. Gemeinsam ziehen sie Bilanz: Warum hat die Zeitenwende bisher keinen politischen Aufbruch in der EU gebracht? Wo bleibt der Mut zu Integration, Führung und Reformen? Und: Wie können wir Europas Erzählung neu mit Leben füllen?

Eine persönliche, nachdenkliche und hoffnungsvolle Folge – über Abschied, Verantwortung und die Frage, was Europa im Innersten zusammenhält.

25 September 2025

EU to go: Europa unboxed – ein Gespräch mit Markus Preiß

In der Podcastserie „EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ präsentiert das Jacques Delors Centre kompakte Hintergründe zur Europapolitik. Einmal im Monat analysieren Moderatorin Thu Nguyen und ihre Gäste in 20 bis 30 Minuten ein aktuelles Thema.

„EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ erscheint hier im Rahmen einer Kooperation mit dem Jacques Delors Centre. Er ist auch auf der Homepage des Jacques Delors Centre selbst sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

Warum wirkt Brüssel für viele wie eine Blackbox – und wie lässt sich die EU verständlich erklären?

In dieser Folge von EU to go spricht Thu Nguyen mit Markus Preiß (ARD-Hauptstadtstudio) über die Kunst, Europa sichtbar zu machen. Sie diskutieren, warum politische Kommunikation in Brüssel andere Herausforderungen hat als in Berlin, und sprechen über Preiß’ aktuelles Buch „Angezählt – Warum ein schwaches Deutschland Europa schadet“.

Eine Folge über politische Kommunikation, Deutschlands Rolle in Europa – und die Grenzen des Machbaren in einer EU im Krisenmodus.

01 August 2025

EU to go: Macht, Musk und Meinungsfreiheit – wer schützt Europas digitalen Diskurs?

In der Podcastserie „EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ präsentiert das Jacques Delors Centre kompakte Hintergründe zur Europapolitik. Einmal im Monat analysieren Moderatorin Thu Nguyen und ihre Gäste in 20 bis 30 Minuten ein aktuelles Thema.

„EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ erscheint hier im Rahmen einer Kooperation mit dem Jacques Delors Centre. Er ist auch auf der Homepage des Jacques Delors Centre selbst sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

Welche Rolle spielen soziale Medien für unsere Demokratie, und wie kann die EU darauf reagieren?

In dieser Folge von EU to go spricht Thu Nguyen mit Luise Quaritsch (Jacques Delors Centre) und Philipp Darius (Hertie Centre for Digital Governance) über digitale Wahlbeeinflussung, wie Algorithmen Polarisierung verstärken und den Einfluss von Akteuren wie Elon Musk. Im Mittelpunkt steht der Digital Services Act (DSA): das neue EU-Gesetz, das Plattformen wie X, TikTok oder Instagram zu mehr Transparenz und Verantwortung verpflichtet. Was bringt der DSA wirklich? Wie konsequent wird er umgesetzt? Und warum gerät er gerade jetzt in den geopolitischen Schlagabtausch mit den USA?

Eine Folge über Macht, Algorithmen und den Kampf um den digitalen Raum Europas.

15 Juli 2025

EU to go: Unter die Omnibus-Räder – die Deregulierungsagenda der EU

In der Podcastserie „EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ präsentiert das Jacques Delors Centre kompakte Hintergründe zur Europapolitik. Einmal im Monat analysieren Moderatorin Thu Nguyen und ihre Gäste in 20 bis 30 Minuten ein aktuelles Thema.

„EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ erscheint hier im Rahmen einer Kooperation mit dem Jacques Delors Centre. Er ist auch auf der Homepage des Jacques Delors Centre selbst sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

Die EU-Kommission kündigte umfassende Gesetzespakete an, um Europas Wirtschaft zu entlasten: Weniger Bürokratie, mehr Wettbewerbsfähigkeit – so das Versprechen. Doch was genau steckt hinter dieser „Flotte von Omnibussen“? Und gerät dabei womöglich der Schutz von Klima, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit unter die Räder?

In dieser Folge von EU to go diskutiert Thu Nguyen mit Julia Symon (Finance Watch) und Sebastian Mack (Jacques Delors Centre) über die neue Simplifizierungsagenda der EU-Kommission unter Ursula von der Leyen: die sogenannten Omnibus-Pakete. Gemeinsam sprechen die drei über die geplanten Änderungen im Bereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung und Finanzmarktregulierung und fragen, ob Europa dabei ist, seine eigenen Prinzipien zu opfern.

Ein Podcast über die feinen Unterschiede zwischen Simplifizierung und Deregulierung – und darüber, warum gute Regeln kein Bremsklotz, sondern ein Standortvorteil sein können.

12 Mai 2025

EU to go: Die neue Bundesregierung – was erwartet Europa?

In der Podcastserie „EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ präsentiert das Jacques Delors Centre kompakte Hintergründe zur Europapolitik. Einmal im Monat analysieren Moderatorin Thu Nguyen und ihre Gäste in 20 bis 30 Minuten ein aktuelles Thema.

„EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ erscheint hier im Rahmen einer Kooperation mit dem Jacques Delors Centre. Er ist auch auf der Homepage des Jacques Delors Centre selbst sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

Deutschland steht unter Druck – wirtschaftlich, sicherheitspolitisch und in der europäischen Zusammenarbeit. Kann die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz liefern, was Europa braucht? Am Abend vor der holprigen Kanzlerwahl diskutierte Thu Nguyen diese Frage mit Johannes Lindner, Co-Direktor des Jacques Delors Centre, und einem besonderen Gast: Katarina Barley, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments.

Zum Anlass der 50. Folge des „EU to go“-Podcasts erzählte die SPD-Chefverhandlerin für Europa vor einem Live-Pubulikum an der Hertie School in Berlin von den Koalitionsverhandlungen und erklärte, was die EU von der neuen Regierung erwartet und was sie zu erwarten hat. Außerdem geht es um die deutsche Perspektive auf die wichtigsten Zukunftsfragen der EU: Wie positioniert sich Deutschland zukünftig zur Migrationsdebatte? Wo bleiben offene Fragen, wenn es etwa um europäische Wettbewerbsfähigkeit oder den EU-Haushalt geht? Wie wird sich die neue Regierung für die Rechtstaatlichkeit einsetzen? Und nicht zuletzt: Wie lässt sich mit dem Erstarken demokratiefeindlicher Kräfte umgehen – in der Politik, aber auch in der Gesellschaft und im Alltag?

08 April 2025

EU to go: Europas Wirtschaft und Deutschlands Beitrag

In der Podcastserie „EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ präsentiert das Jacques Delors Centre kompakte Hintergründe zur Europapolitik. Einmal im Monat analysieren Moderatorin Thu Nguyen und ihre Gäste in 20 bis 30 Minuten ein aktuelles Thema.

„EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ erscheint hier im Rahmen einer Kooperation mit dem Jacques Delors Centre. Er ist auch auf der Homepage des Jacques Delors Centre selbst sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

Die Diagnose, die Enrico Letta und Mario Draghi in ihren Berichten zur wirtschaftlichen Lage der EU gestellt haben, trifft insbesondere auch auf Deutschland zu: Ein hoher Transformationsdruck, eine lähmende Bürokratie, unzureichende Verteidigungsfähigkeit und ein geringes Produktivitätswachstum. Nun hat der alte Deutsche Bundestag mit einer Mehrheit von Union, SPD und Grünen ein Sondervermögen für Infrastruktur beschlossen und die Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben über ein Prozent des BIP ausgesetzt, um diese Herausforderungen angehen zu können.

Angesichts des geopolitischen Drucks und der veränderten Sicherheitslage eine Erleichterung für Deutschland – aber auch für Europa? Thu Nguyen bespricht gemeinsam mit Nils Redeker, stellvertretender Direktor des Jacques Delors Centre, und Philipp Jäger, Experte für Klima- und Wirtschaftspolitik, welchen Investitionsspielraum sich Deutschland geschaffen hat. Wie gut lassen sich die neuen Verteidigungsausgaben mit den EU-Fiskalregeln vereinbaren? Kann der geplante Bürokratieabbau, mit dem auch Friedrich Merz Wahlkampf machte, wirklich Investitionen beschleunigen – oder dient er nur als Deckmantel, um Klima- und Umweltstandards abzubauen? Und was genau bedeutet „Whatever it takes“ für das wirtschaftsstärkste Mitgliedsland der EU?

19 Februar 2025

EU to go: Die Bundestagswahl und Europa

In der Podcastserie „EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ präsentiert das Jacques Delors Centre kompakte Hintergründe zur Europapolitik. Einmal im Monat analysieren Moderatorin Thu Nguyen und ihre Gäste in 20 bis 30 Minuten ein aktuelles Thema.

„EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ erscheint hier im Rahmen einer Kooperation mit dem Jacques Delors Centre. Er ist auch auf der Homepage des Jacques Delors Centre selbst sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

Europa steht vor enormen Herausforderungen. Wer Deutschland künftig regiert, wird auch für die EU entscheidend sein. Seit dem Aus der Ampelkoalition im November letzten Jahres ist die deutsche Regierung auf europäischer Ebene kaum mehr handlungsfähig. Doch auch schon zuvor ließ ihr europapolitischer Wille teils zu wünschen übrig – Stichwort „German Vote“. Neun Tage vor der Wahl wird viel über Migration und ein wenig über die Wirtschaft gesprochen. Doch wo bleibt die EU-Politik im Bundestagswahlkampf?

Gemeinsam mit Johannes Lindner, Co-Direktor des Jacques Delors Centre, schaut Thu Nguyen auf den Bundestagswahlkampf und die Rolle Europas, die darin zuletzt eine unerwartete Bedeutung bekommen hat. In Hinblick auf den 23. Februar fragen sich die beiden: Was sind die europapolitischen Vorschläge der Parteien? Wie sähe die deutsche Europapolitik unter einem Kanzler Friedrich Merz aus? Und warum ist gerade in diesen Zeiten eine stabile Bundesregierung so wichtig für Europa?

13 Dezember 2024

EU to go: Die neue EU-Kommission – von Weber’schen Mehrheiten und spanischen Revolten

In der Podcastserie „EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ präsentiert das Jacques Delors Centre kompakte Hintergründe zur Europapolitik. Einmal im Monat analysieren Moderatorin Thu Nguyen und ihre Gäste in 20 bis 30 Minuten ein aktuelles Thema.

„EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ erscheint hier im Rahmen einer Kooperation mit dem Jacques Delors Centre. Er ist auch auf der Homepage des Jacques Delors Centre selbst sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen steht und ist seit dem 1. Dezember im Amt. Doch wie sah der Weg hierhin aus? In dieser Episode sprechen Thu Nguyen, Johannes Lindner und Jannik Jansen über die verschobenen Machtverhältnisse im Europaparlament, die Rolle von Manfred Weber und die Konflikte bei der Kommissionsbildung. Die drei erklären, wie Manfred Weber „seine“ Mehrheit schmiedete, welche Herausforderungen bei der Ernennung der Kommissar:innen auftraten und welche Weichenstellungen das für Themen wie Klimapolitik, Sicherheit und die EU-Agenda nach den Bundestagswahlen mit sich bringt.

Hören Sie rein und bleiben Sie auf dem Laufenden über die Entwicklungen, die Europa in den nächsten Jahren prägen werden!

22 November 2024

EU to go: Donald Trump im Weißen Haus – wie vorbereitet ist Europa?

In der Podcastserie „EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ präsentiert das Jacques Delors Centre kompakte Hintergründe zur Europapolitik. Einmal im Monat analysieren Moderatorin Thu Nguyen und ihre Gäste in 20 bis 30 Minuten ein aktuelles Thema.

„EU to go – Der Podcast für Europapolitik“ erscheint hier im Rahmen einer Kooperation mit dem Jacques Delors Centre. Er ist auch auf der Homepage des Jacques Delors Centre selbst sowie auf allen bekannten Podcast-Kanälen zu finden.

Seit zwei Wochen steht fest, was viele in Europa befürchtet hatten: Donald Trump wird im Januar als 47. Präsident der USA ein zweites Mal ins Amt eingeführt. Was einst als politische Ausnahme galt, repräsentiert nun eine anhaltende Bewegung – die Ära Trump. Das stellt auch Europa vor große Herausforderungen, besonders was die Unterstützung der Ukraine angeht. Welche Faktoren haben den Wahlausgang beeinflusst? Wie schauen Trump und seine Berater:innen auf EU, NATO und Deutschland? Wie gut ist Europa auf die neue Außenpolitik der USA vorbereitet?

Im Gespräch mit Thu Nguyen erklärt Sophia Besch, Senior Research Fellow bei Carnegie Endowment for International Peace in Washington, was die deutliche Mehrheit für den ehemaligen und zukünftigen Präsidenten über die Gesellschaft in den USA aussagt und was von seinem neuen Kabinett zu erwarten ist. Die beiden diskutieren, wie Trump sich zur EU positionieren dürfte, warum ihm Deutschland missfällt, aber er Italien liebt, und was das für die europäischen Kanäle in die neue Trump-Administration bedeutet.